Vorbereitung und Betreuung .

Um sicherzustellen, dass die Ziele des Lernprogramms erreicht werden, werden die Freiwilligen vom DED intensiv auf ihren Einsatz in den Partnerländern vorbereitet und während ihres Einsatzes betreut. Die Vorbereitung umfasst ein achttägiges Seminar in Deutschland, das in Kooperation mit dem ASA-Programm von InWEnt durchgeführt wird, sowie ein mindestens viertägiges Seminar im Einsatzland. Bei diesen Seminaren werden die Freiwilligen auf ihre Ausreise, ihr Partnerland und die Arbeit an ihrem Einsatzplatz vorbereitet. Sie reflektieren ihre Motivationen, Erwartungen und Befürchtungen sowie ihre Rolle als Freiwillige im Projekt. In Ausnahmeländern werden im Rahmen der Einführung Basiskenntnisse der lokalen Verkehrssprache vermittelt. Auch Gesundheitsprophylaxe ist ein wichtiges Thema. Darüber hinaus werden die Freiwilligen für globale Zusammenhänge der Einen Welt sensibilisiert, sie beschäftigen sich mit ihren kulturellen Hintergründen, der Entstehung von Vorurteilen und Stereotypen und werden so für die interkulturelle Kommunikation sensibilisiert. Arbeiten im Team und Konfliktbearbeitung sind weitere Themen der Vorbereitung.
Wichtige Information für Freiwillige in Vorbereitung auf ihren Einsatz Die Zeit bis zu Ihrer Ausreise ist knapp. Der DED unterstützt Sie bei der Organisation der Ausreise und beantragt gegebenenfalls die nötigen Visa. Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig um die erforderlichen Unterlagen und Untersuchungen. Halten Sie die Fristen des DED unbedingt ein. Sollten Sie noch keinen gültigen Reisepass besitzen, so beantragen Sie einen Pass im Express-Verfahren, da das normale Verfahren erfahrungsgemäß zu lange dauert. |
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Ein weiterer wichtiger Baustein des fachlich-pädagogischen Begleitprogramms ist die individuelle Betreuung der Freiwilligen im Einsatzland. Neben den fachlichen Ansprechpersonen in der Partnerorganisation stehen den Freiwilligen Mentoren bzw. Mentorinnen zur Verfügung. Diese gehen differenziert und individuell auf die Bedürfnisse, Motivationen und Probleme der Freiwilligen ein, unterstützen diese in Fragen des Alltags und vermitteln bei Krisen- und Konfliktsituationen. Dabei fördern sie ein selbstbewusstes, eigenständiges und verantwortliches Handeln der jungen Erwachsenen.
Ein Zwischenseminar bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit anderen Freiwilligen über die persönlichen Erfahrungen mit Land, Leuten und Einsatzplatz auszutauschen. Es bietet Gelegenheit zur Reflexion über die im Einsatzland erlebten gesellschaftlichen Bedingungen und zeigt künftige Handlungsperspektiven für ein entwicklungspolitisches Engagement auf.
Weitere Informationen:
Polizeiliches Führungszeugnis.
Die Botschaften verschiedenster Länder verlangen zur Beantragung eines Visums ein polizeiliches Führungszeugnis, welches nicht älter als einen Monat sein darf. Genauere Informationen dazu erhalten die Freiwilligen nach erfolgreicher Absolvierung des Auswahlseminars.

