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DED-Brief .  

Der DED-Brief ist die Zeitschrift des Deutschen Entwicklungsdienstes und dient der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Der DED-Brief informiert über die Situation in den Partnerländerländern des DED, Programme und Projekte, berufliche und persönliche Erfahrungen der Entwicklungshelfer sowie aktuelle entwicklungspolitische Themen. Autoren sind in der Mehrzahl die Entwicklungshelfer; aber auch Hauptamtliche des DED, Vertreter anderer Entwicklungsorganisationen oder externe Fachleute schreiben für den DED-Brief.

Er erscheint vierteljährlich und kann online abonniert werden. Zur Zeit liegt die Auflage bei 10.000 Exemplaren und es gibt 6.000 feste Bezieher.

Kontakt

Maria Ehrke-Hurtado
E-Mail: Ehrke-Hurtado@ded.de

Aktuelle Ausgabe .  

Coverbild zum DED-Brief "Urbanität und Stadtentwicklung"

DED-Brief "Urbanität und Stadtentwicklung" (Ausgabe 2/2010)

Immer mehr Menschen zieht es weltweit in die Städte. Sie sind nicht nur wegen ihrer sozialen und kulturellen Vielfalt Anziehungspunkte, sondern für viele Menschen ist es vor allem die Hoffnung auf Arbeit und auf Perspektiven für die Zukunft, die sie in die Städte führt. Doch nur wenigen gelingt der soziale Aufstieg und eine Mehrheit strandet in informellen Siedlungen. Für die Bewohner dieser Siedlungen ein menschenwürdigeres Leben zu schaffen, ihnen vor allem Zugang zu sauberem Wasser, zu Strom, zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen, das haben sich viele der DED-Partnerländer vorgenommen und der DED unterstützt sie dabei. Gemeinsam sollen Konzepte für ein Leben in der Stadt entwickelt werden, die auf Nachhaltigkeit abzielen. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, von zivilgesellschaftlichen Organisationen wie Bürgervereinen und anderen Interessenvertretungen, ist ein wesentlicher Baustein für ein  urbanes Nachhaltigkeitskonzept. In der vorliegenden Ausgabe berichten Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer des DED über die Probleme und Erfolge einer Stadtentwicklung, die den Menschen dienen soll.

Aus dem Inhalt:

Zwischen Hütten und Vorstadt
Gerhard Kienast

Die Gemeinderäte in der südafrikanischen Stadt Buffalo City sind nicht zu beneiden, in den Bürgerversammlungen müssen sie auch viele unangenehme Fragen beantworten. Zur Beteiligung der Bürger an Planungsprozessen sind sie gesetzliche verpflichtet, denn in Südafrika sollen alle Bevölkerungsgruppen auf eine gemeinsame Entwicklung eingeschworen werden.

Nomaden ziehen in die Städte
Jürgen Hartwig, Oliver Keller, Anna Kleinschroth, Siebren Wilschut

Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung der Mongolei lebt heute in den Städten, doch die Mehrheit von ihnen weiterhin in den traditionellen Jurten. Diese Jurtenviertel verfügen kaum über Infrastruktur. Durch Unterstützung lokaler Selbsthilfegruppen bei Kleinprojekten und ihre Beteiligung an Entscheidungsprozessen ist ein erster Schritt zur Verbesserung der Situation der Bewohner dieser Viertel getan.

Neues aus der alten Stadt
Daniela Gurlt

„Damaskus hat alles gesehen, was je auf der Erde geschah, und lebt noch immer“, schrieb Mark Twain. Die Altstadt von Damaskus beeindruckt nach wie vor die Besucher. Nur leider sind heute der Verfall der alten Bauten, der Verkehr und der Lärm große Probleme. Viele Bewohner verkaufen wegen der günstigen Immobilienpreise an Investoren, die Luxushotels bauen. Doch das ist nicht die Lösung für den Erhalt der Altstadt.   

Alle mit Ausblick auf das Meer
Victor Rodríguez Díaz

Das malerische Städtchen San Juan del Sur im Südwesten Nicaraguas lebt vom Tourismus. Der kann auch zum Fluch werden, wenn unreguliert und ohne Rücksicht auf die Kapazitäten der vorhandenen Infrastruktur gebaut wird. Die Kommunalverwaltung hat dies erkannt und steuert nun gezielt gegen. Ein Bauordnungsplan gibt den Rahmen und die Einnahmen aus den Baugenehmigungen dienen der Verbesserung der Infrastruktur.

Der nächste DED-Brief erscheint im September 2010 und hat das Thema „Auftrag Beratung“.

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