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Neuerscheinung: Religion und Globale Entwicklung .  

(Bonn, 06.07.09) Religionen sind entscheidende Gestaltungskräfte für gesellschaftliche Entwicklung. Sie bringen menschliche Entwicklung voran, können sie aber auch behindern.

Die europäische Entwicklungspolitik basiert auf einer säkularen Staatsordnung. Durch die Fokussierung auf staatliche Systeme ist sie geneigt, Religion als reines Glaubenssystem zu verstehen. Doch Religionen sind der Ursprung von Weltbildern und Gesellschaftsordnungen. Sie haben entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche und soziokulturelle Entwicklung von Gesellschaften; darüber hinaus wirken sie auf das Verhalten der Bürger.

Religion und Entwicklung – Risiko oder Chance? In dem soeben erschienenen Buch „Religion und Globale Entwicklung“, herausgegeben von DED-Geschäftsführer Dr. Jürgen Wilhelm und Prof. Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Fachhochschule Rhein-Sieg, erörtern renommierte Fachleute aus Wissenschaft und Praxis entwicklungsrelevante Faktoren der verschiedenen Religionen. Das Ergebnis ist eine lesenswerte kritisch-reflektierende Betrachtung des Einflusses religiöser Faktoren auf die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung sowie auf die Entwicklungszusammenarbeit.

Jürgen Wilhelm, Hartmut Ihne (Hrsg.):

Religion und Globale Entwicklung

Berlin University Press; Berlin
ISBN-13:978-3940432520
362 Seiten; 39,90 Euro

Bestellung: www.berlinuniversitypress.de und im Buchhandel

Für ein Rezensionsexemplar kontaktieren Sie bitte Herrn Jirka Vierhaus, Deutscher Entwicklungsdienst, Tel.: 0228-2434-110, jirka.vierhaus@ded.de.

Der DED: Weltweites Engagement – Partnerschaft vor Ort
Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) ist einer der führenden europäischen Personalentsendedienste der Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam mit seinen Partnern in Afrika, Asien und Lateinamerika tritt er für die Minderung der Armut, eine selbstbestimmte nachhaltige Entwicklung und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein. Der DED arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Er ist in über 45 Ländern tätig.

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