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Botsuana .  

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Rahmenbedingungen

Botsuana ist eine parlamentarische Republik mit präsidialem Charakter. Es herrscht Rechtsstaatlichkeit, die Gerichte urteilen unabhängig. Zivilgesellschaft und NRO spielen jedoch eine eher untergeordnete Rolle.

Trotz des ständig steigenden Bruttoinlandsproduktes und der relativ schnellen Entwicklung des Landes aufgrund seiner Bodenschätze sind die Einkommensunterschiede immens: auf der einen Seite die gut qualifizierten Beschäftigten der Verwaltung und der Privatwirtschaft mit hohen Gehältern, auf der anderen die Arbeitslosen und mangelhaft Qualifizierten ohne nennenswerte Einkommen. Die verhältnismäßig verbreitete Armut ist vor allem auf die Abhängigkeit der Wirtschaft von nur wenigen Sektoren, wie Bergbau und Tourismus, zurückzuführen, und wird durch die AIDS-Pandemie, von der Botsuana besonders stark betroffen ist, weiter verschärft.

Durch die Einordnung Botsuanas als Middle Income Country haben sich die meisten Geber zurückgezogen. Der wichtigste Partner der botsuanischen Regierung ist die EU, die durch ihr Büro in Gaborone auch die Zusammenarbeit mit der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) steuert. Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik findet ausschließlich durch die von der botsuanischen Regierung teilfinanzierte Entsendung von DED-Entwicklungshelfern statt. Die Zusammenarbeit wird auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen der Regierung Botsuanas und dem DED weitergeführt.

Engagement des DED

Im Sektor Berufliche und weiterführende Bildung verstärkt der DED das Bildungsministerium durch Planstellen in verschiedenen fachlichen Bereichen und in staatlichen Berufsbildungszentren. Die Abteilung Berufsbildung im Erziehungsministerium unterstützt der DED bei der Einführung eines neuen Berufsbildungssystems vor allem durch die Erstellung von Curricula und Ausbildung der Fachlehrer in verschiedenen Fachbereichen. Ziel des Beitrags ist, Lehrer der berufsbildenden Schulen zu quali­fizieren, das hochwertige Bildungssystem umsetzen zu können und damit den Schülern die Grund­lage für eine berufliche Qualifikation zu erschließen. Darüber hinaus ist der DED in dem halbstaatlichen Tertiary Education Council (TEC) beteiligt, die weiterführenden Bildungseinrichtungen zu analysieren, zu bewerten, zu verbessern und zu koordinieren.

Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Der DED ist in dem Gesamtvorhaben in Kooperation mit Sida und dem Verkehrsministerium in den Bereichen Verkehrsplanung und Fahrzeugüberwachung beteiligt.

Im Sektor Umwelt- und Ressourcenmanagement berät der DED das botsuanische Umweltministerium in den Bereichen Vermehrung und Anbau von Medizinalpflanzen und Buschfeuermanagement. Ziel des Beitrags ist der Schutz und eine verantwortliche Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Auf Wunsch der Regierung, des BMZ und der Deutschen Botschaft arbeitet der DED in Ergänzung des teilfinanzierten Engagements mit zwei Fachkräften in der HIV/AIDS-Beratung. Ziel des Beitrages ist es, die Strategie der AIDS-Bekämpfung des Erziehungsministeriums in dieser Berufsbildung umzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie auf der landeskundlichen Informationsseite Botsuana.

Stand: März 2009

Kontakt

Regionalgruppe Ost- und Südliches Afrika
E-Mail: suedostafrika@ded.de

Weitere Informationen:

Östliches und Südliches Afrika

Landesbüro.

German Development Service
P.O. Box 202
Gaborone
Botsuana
E-Mail: bwa@ded.de

Webseite des DED in Botsuana.

http://botswana.ded.de

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