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Südafrika .  

Kartenausschnitt Südafrika

Rahmenbedingungen

Südafrika nimmt weiterhin eine führende politische und wirtschaftliche Rolle auf dem afrikanischen Kontinent ein. Vor diesem Hintergrund ist Südafrika für Deutschland ein wichtiger Partner auf der internationalen Bühne.

Südafrika gilt als stabile  Demokratie. Die wirtschaftliche Entwicklung wird positiv bewertet. Eine stabile Währung, geringe Inflationsrate, ein akzeptables Haushaltsdefizit, geringe Staatsverschuldung und eine gute Leistungsbilanz kennzeichnen die Situation. Ungeachtet dessen wachsen die Einkommensunterschiede und es zeichnet sich keine grundlegende Besserung auf dem Arbeitsmarkt ab. Die Arbeitslosigkeit liegt bei etwa 25 Prozent, bei gleichzeitigem Mangel an qualifizierten Arbeits­kräften. Trotz Erfolgen in der Grundversorgung der armen Bevölkerung in den Bereichen soziale Sicherheit, Gesundheit, Bildung und Wasser- und Stromversorgung hat die Massenarmut eher noch zugenommen. Hinzu kommt eine der weltweit höchsten HIV/AIDS-Prävalenzraten.

Schwerpunktbereiche der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Die Schwerpunkte der deutsch-südafrikanischen EZ liegen in den folgenden Bereichen:

  • Kommunalentwicklung 
  • Förderung der Berufsbildung
  • Gute Regierungsführung

Die Bekämpfung der AIDS-Pandemie ist vereinbartes Querschnittsthema. Geografisch konzentriert sich die Zusammenarbeit auf die beiden Provinzen Mpumalanga und Eastern Cape.

Engagement des DED

Der DED ist ausschließlich in den beiden Schwerpunkten „Kommunalentwicklung“ und „Förderung der Berufsbildung“ tätig und engagiert sich zunehmend im HIV/AIDS-Querschnittsthema.

Kommunalentwicklung
Oberziel bleibt die Armutsreduzierung durch die Förderung nachhaltiger Entwicklung mittels Einkommensschaffung, Beschäftigungsförderung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Verwaltung auf der lokalen Ebene. Hierbei ergänzen sich die Interventionen der GTZ auf National- und Provinzebene (Konzeptentwicklung, Politikberatung etc.) und die Tätigkeit des DED auf Provinz-, Distrikt- und Lokalebene (Kommunalverwaltung, lokale Wirtschaftsförderung und Stärkung der Zivilgesellschaft) idealtypisch.

Förderung der Berufsbildung
Das Ziel ist der Umbau der Systeme und Institutionen der beruflichen Bildung und die Implementierung neuer, nachfrageorientierter Systeme. Während die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Finanzierungsmodalitäten und die Strukturen für die berufliche Bildung auf nationaler Ebene eingeführt sind (gefördert durch die GTZ), gilt es, die nachfrageorientierten Berufsbildungssysteme auf lokaler und regionaler Ebene umzusetzen. Der geografische Schwerpunkt liegt in der Provinz Eastern Cape.  

Beiträge außerhalb der Schwerpunkte

Querschnittsthema HIV/AIDS
Bei der HIV-AIDS-Bekämpfung hat sich der regionale AWiSA-Ansatz (in Kooperation mit InWEnt) als besonders erfolgreich erwiesen.

Public Private Partnership
Der DED hat in den vergangenen Jahren die vergleichsweise günstigen Rahmenbedingungen in Südafrika zum Ausbau von Entwicklungspartnerschaften mit der Privatwirtschaft (PPP) genutzt. Der Global Compact wird durch den Einsatz einer Fachkraft in Südafrika gefördert.

Weltbank-Kooperation
Der DED stellt dem Büro der Weltbank in Pretoria eine Fachkraft für Entwicklung und Management basisnaher Programme im Bereich Ressourcenschutz zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf der landeskundlichen Informationsseite Südafrika.

Stand: März 2009

Kontakt

Regionalgruppe Ost- und Südliches Afrika
E-Mail: suedostafrika@ded.de

Weitere Informationen:

Östliches und Südliches Afrika

Landesbüro.

German Development Service
P.O. Box 13630
Hatfield 0028
Pretoria
Südafrika
E-Mail: zaf@ded.de

Webseite des DED in Südafrika.

http://suedafrika.ded.de

Webseite der deutschen EZ in Südafrika.

http://south-africa.german-development-cooperation.org/ (englisch)

Aus der Praxis.

„Ist deine Stimme nicht mehr wert als ein Kohlkopf?“
Lesen Sie, wie die DED-Partnerorganisation ‚Jersey Farm Advice and Information Centre’ Menschen in Südafrika ermutigt, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Aus der Praxis - dazu mehr...

Medien und Entwicklung: Aufklärung via Radio
Gemeinsam setzen sich DED und die Walter Sisulu Universität (WSU) in der Provinz Eastern Cape für eine bessere Kommunikation zwischen Lokalverwaltung und Kommunalmedien ein, um auch die Menschen in den benachteiligten Gebieten im ländlichen Raum sowie in den urbanen Townships zu erreichen.

- dazu mehr...

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